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„Ich wollte endlich selbst Möbel bauen können“ – Wie Lena die Kleine Schreinerausbildung für Beruf und Alltag nutzt

Als Lena sich für unsere „Kleine Schreinerausbildung“ anmeldete, hatte sie ein klares Ziel: endlich selbst Möbel bauen können. Nicht nur privat zuhause, sondern auch beruflich – dort, wo handwerkliche Fähigkeiten für tolle Erfahrungen in der täglichen Arbeit sorgen können.

Lena arbeitet als Leitung im Berufsbildungsbereich bei der lagano gGmbh im Siegerland (NRW), und begleitet Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem beruflichen Alltag. Heute entstehen dort dank Lena individuelle Werkstücke, Möbel und kreative Projekte, die ohne ihr neues Wissen wahrscheinlich nie gebaut worden wären.

Wir haben mit Lena über ihre Erfahrungen gesprochen.

Lena, warum hast du dich damals für die Kleine Schreinerausbildung bei Möbelphantasie entschieden?

Ich hatte schon lange Lust, handwerklich mehr zu machen und nicht immer nur Ideen im Kopf zu haben. Ich habe zuhause schon immer viel ausprobiert, aber mir fehlten die Grundlagen und Werkzeuge und dann wollte ich einfach lernen, wie es richtig geht und worauf ich achtgeben kann, um genau und sicher zu arbeiten. Mir war wichtig, zuhause eigene Projekte umzusetzen.  Außerdem wollte ich das Gelernte direkt in meiner Arbeit mit den Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs und auch mit den Bewohnern unserer Wohngruppen von ISAF e.V. anwenden.

Was konntest du nach dem 20-tägigen „Intensivlehrgang Tischlern“ konkret umsetzen?

Wir haben inzwischen bei lagano unglaublich viele Projekte umgesetzt: Weihnachtsdeko hergestellt, Bänke und Tische für unsere Außenanlagen gefertigt, kleine Regale gebaut und sogar einen riesigen TV-Schrank für einen unserer Jungs. Der war total glücklich, als sein neues Möbelstück im Zimmer stand. Das war ein richtig gutes Gefühl für uns alle.

Die drei Werkbänke, die ich mit eurem Kursleiter Jan zusätzlich zu der Kleinen Schreinerausbildung an einem Individualkurs-Tag in eurer Werkstatt vorbereitet und mit den jungen Erwachsenen dann zusammengebaut habe, werden mittlerweile nahezu täglich genutzt und sie profitieren total von dem, was ich bei euch gelernt habe.

Außerdem haben wir eine Kooperation mit einem Hersteller von Tiny Houses in unserer Nachbarschaft gestartet, mit dessen Hilfe und Maschinen wir manchmal Projekte umsetzen. Dort entstehen aktuell mehrere Tiny Houses für uns, an denen wir auch mitbauen. Eines der Häuser wird später einmal vielleicht sogar Wohnraum für einen der jungen Erwachsenen. Den Innenausbau will ich dann mit den Teilnehmenden so weit wie möglich selber machen.

Gab es auch Projekte, die dich herausgefordert haben?

Auf jeden Fall!  Wir haben ein Palettenbett gebaut und danach war für mich klar: Ich baue nie wieder etwas aus Paletten! Aber genau das gehört ja dazu. Man lernt unglaublich viel dabei, entwickelt praktische Lösungen und wird mit jedem Projekt sicherer.

Was bedeutet dir das Handwerken mittlerweile privat?

Total viel. Ich finde es unglaublich schön, dass ich zuhause inzwischen von ganz vielen Dingen umgeben bin, die ich selbst gebaut oder überarbeitet habe. Zum Beispiel unsere Terrasse, den Innenausbau unseres Wintergartens oder meinen neuen Gartentisch. Das macht irgendwie etwas mit einem. Man schaut kleine und große Projekte plötzlich ganz anders an, weil man weiß, wie viel Arbeit, Ideen und Herzblut darin stecken. Früher hätte ich mich an vieles nicht herangetraut, weil mir Wissen und Techniken gefehlt haben — heute kann ich viel mehr und neue Sachen probiere ich meistens einfach aus. Und das macht total Spaß und irgendwie auch stolz.

Aber Lena gibt ihr neu gewonnenes Wissen weiter an die Jugendlichen und jungen Erwachsenen und erzeugt somit neue Begegnungs- und Handlungsräume. Sie sorgt für Auseinandersetzung mit eigenen Ideen, Materialien und Werkzeugen und schafft so Selbstvertrauen und echte Erfolgserlebnisse.

Die Werkstücke sind dabei viel mehr als nur Möbel oder Dekoration. Sie sind gemeinsame Projekte, kreative Prozesse und manchmal auch kleine persönliche Meilensteine. Wir finden das wirklich toll!

Mehr als nur ein Tischlerkurs

Geschichten wie die von Lena zeigen uns immer wieder, warum wir unsere Fortbildungsreihe „Die Kleine Schreinerausbildung“ so lieben. Es geht nicht nur darum, Sägen, Fräsen und Möbelbau zu lernen. Es geht darum, Menschen zu befähigen, eigene Ideen umzusetzen, Neues auszuprobieren, mit den eigenen Händen etwas Sinnvolles zu schaffen und vielleicht sogar die neu gewonnenen Fähigkeiten über den Tischler-Tellerrand hinaus weiter zu verwenden.

Danke, Lena, dass wir ein kleiner Teil von deiner Idee sein dürfen 😊

Freu dich auf weitere Geschichten unserer Kundinnen und Kunden in den folgenden Beiträgen. Und wenn du auch gerne deine Geschichte teilen möchtest, dann melde dich sehr gerne bei uns: info@moebelphantasie.de

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